Wichtige Infos


Was bedeutet überhaupt, gefirmt Sein?

Gefirmt Sein heisst: gestärkt und bestärkt werden, mich selbst zu sein. mich selber für einen Weg entschieden haben. meine Welt und Umwelt verantwortungsvoll mit gestalten. immer wieder selber herausfinden, was gefirmt Sein heisst.

Was braucht es zum Empfang des Firmsakramentes?
Eigentlich musst Du für kein Sakrament etwas tun. Das gibt′s geschenkt! Und trotzdem stellen wir gewisse Bedingungen für die Zulassung zur Firmung. Das hat damit zu tun, dass wir überzeugt sind, dass eine Auseinandersetzung mit Themen rund um Firmung und die eigene Lebensgestaltung wichtig ist. Diese Auseinandersetzung ist zentraler Teil des Firmwegs.

Was braucht es, damit ich gefirmt werden kann?
Wer sich firmen lassen will, wird im Jahr der Firmung 17 oder älter, darum 17+, ist bereit, sich mit Lebens- und Glaubensfragen auseinander zu setzen, hat alle Gruppen- und die Gesamtanlässe besucht, hat ein Chileschnuppere (= Pfarrei- und Sozialeinsatz) absolviert.

Was ist ein Chileschnuppere?
Wir gehen davon aus, dass Christsein und Kirche nicht nur aus Worten, sondern auch aus Taten besteht. Deshalb wird im Rahmen des Firmweges das „Engagement für andere“ zum Thema. Aus diesem Grund ist das so genannte Chileschnuppere Voraussetzung, um gefirmt zu werden. Was dein Chileschnuppere ist, entscheidest weitgehend Du. Wir rechnen mit einem Aufwand von einigen Stunden. Der Termin des Einsatzes richtet sich nach der Aufgabe, welche jemand übernimmt. Über die verschiedenen Möglichkeiten, dein Chileschnuppere zu gestalten, geben Dir deine Begleitpersonen Auskunft.

Was ist ein Sakrament?
Ein Sakrament ist ein feierliches Glaubens-Zeichen. Eine symbolische Handlung, die das Gute im Menschen bestärken will: Zum Beispiel bei der Firmung durch die Zusage, dass Gott jeden Menschen so (an)nimmt, wie er/sie ist und ihm/ihr Lebenskraft („Heiligen Geist“) geben will. Die Kirche bietet zu verschiedenen Gelegenheiten Feiern an, die Übergänge im Leben gestalten helfen. Bei der Firmung geht es darum, den Übergang zum erwachsen Werden feierlich zu gestalten.

Um was geht es eigentlich bei der Firmung?
Zuerst einmal geht es um Dich! Das Firmprojekt soll Dir Gelegenheit bieten, Dich mit Dir und deinem Leben, dazu gehört auch Gott – auseinander zu setzen.

Wieso soll ich mich firmen lassen, ich bin doch getauft!?
Eine berechtigte Frage. Ganz früher, als nur Erwachsene und Jugendliche in die Kirche aufgenommen worden sind, waren Taufe, Kommunion und Firmung eine einzige Feier, dies nach einer längeren Vorbereitungszeit.

Weshalb wurde aus der Firmung ein eigenes Fest?
Mit der Zeit gab es immer mehr Kinder von christlichen Eltern. Diese wurden als Babies getauft und mit Kommunion und Firmung dann später schrittweise aufgenommen. So ist es noch heute. In der Firmung geht es also um die selbständige, persönliche Bestätigung deiner Taufe.

Weshalb ist die Firmung jetzt erst mit 17 oder später?
Wir sind als Pfarrei und Region der Überzeugung, dass für die Firmung als „Sakrament der Mündigkeit und des Erwachsenwerdens“ das Alter von 17 Jahren ein guter Zeitpunkt ist. Die Firmung mit 17 oder älter bietet Dir Gelegenheit zu einer eigenständigen, selbst verantworteten Entscheidung für einen Weg in der christlich-biblischen Tradition.

Brauche ich einen Firmgötti oder eine Firmgotte?
Bei der Firmung spielt der Aspekt der Gemeinschaft auch eine wichtige Rolle. Es macht daher Sinn, dass Dich eine vertraute Person auf dem Weg begleitet. Er oder sie sollte selbst gefirmt oder konfirmiert sein.

Was habe ich vom ganzen Firmweg?
Das kannst Du herausfinden, wenn Du den Sprung wagst. Letztlich entscheidest Du, was Du aus dem Angebot machst. Wir hoffen, der Firmweg wird für Dich ein positives Erlebnis mit vielen bereichernden Erfahrungen!

Was hat die Taube mit der Firmung zu tun?
Die Taube ist das Symbol für Gottes Geistkraft, die Leben schenkt. In der Firmung geht es um den Zuspruch dieser Kraft für dein Leben. Deshalb taucht die Taube im Zusammenhang mit Firmung immer wieder auf.

Was ist, wenn ich mich nicht mit 17 firmen lasse?
„17+“ heisst, ab 17 Jahren, dann, wenn der/die Einzelne sich dafür entscheidet. Wenn Du im betreffenden Jahr wegen deiner Ausbildung, wegen Sport oder Musik andere Prioritäten setzen willst, kannst Du Dich auch zu einem späteren Zeitpunkt zum Firmweg und zur Firmung anmelden. Die Pfarreien im Hitzkirchertal haben sich gemeinsam auf das Firmalter 17+ geeinigt.

Kann ich auch kirchlich heiraten, wenn ich mich nicht firmen lasse?
Ja. Allerdings ist es etwas widersprüchlich, wenn Du das eine kirchliche Zeichen (Firmung) ausdrücklich nicht feierst, das andere (Hochzeit) aber dann doch.

Kann ich Tauf- oder Firmpate, -patin, wenn ich nicht gefirmt bin?
Pate, Patin werden im Sinne des kath. Kirchenrechtes ist nicht möglich. Es ist jedoch möglich, Taufzeuge oder Firmzeuge zu sein. Es ist ebenfalls widersprüchlich, wenn Du als Katholik das eine kirchliche Zeichen (Firmung) ausdrücklich nicht feierst, aber dann ein nicht unbedeutetendes kirchliches „Amt“ wir Taufpate oder Firmpate übernehmen möchtest.

Was wollen die Zwischenjahranlässe?
Sie wollen den Kontakt erhalten oder neu schaffen – einerseits Kontakt unter den Jugendlichen eines möglichen Firmjahrgangs und andererseits Kontakt zur Pfarrei und zum 17+ Leitungsteam.

Was erwarten wir von Dir?
Wer sich für den Firmweg anmeldet, der bekräftigt mit seiner Anmeldung, bzw. Einschreibung, dass er alle Anlässe besucht. Sollte jemand schon jetzt Probleme erkennen, bitte VOR DEM FIRMWEG in einem Gespräch Kontakt aufnehmen und Lösungen suchen. SMS und Mails werden NICHT akzeptiert als Entschuldigung.

Wer ist verantwortlich für den Firmweg?
Die Teilnehmenden und das Leitungsteam. Du bist mitverantwortlich für das Gelingen des Firmweges. Das heisst: wir erwarten persönliches Engagement von Dir (Mittragen, Mitdenken und aufbauende Kritik sind uns eine Hilfe.) Die Gesamtverantwortung liegt bei den beiden Pfarreileitungen in Hitzkirch und Müswangen.
Die Kursleitung liegt aktuell bei Regula Blum und Angela Elmiger.

Wer begleitet uns an den Gruppenanlässen?
Die Gruppen werden von jeweils zwei FirmbegleiterInnen betreut.

Wenn ich weitere Fragen habe?
Während des ganzen Firmweges hast du die Möglichkeit zu einem Gespräch mit den Leitenden. Du kannst wählen zwischen der Kursleitung, den Seelsorgern deiner Pfarrei oder den BegleiterInnen.

Wohin geht die Firmreise?
Sie führt wiederum nach München. Ein interessantes und abwechslungsreiche Programm erwartet dich von Fronleichnam bis am folgenden Sonntag.

Wann und wo finden die Gruppentreffen statt?
Die Gruppentreffen macht ihr in den vorgegebenen Zeiträumen mit eurer BegleiterInnen ab.

Was kostet der Firmweg?
Wie andere Vorbereitungen (Weisser Sonntag) ist der Firmweg mit Kosten verbunden. Sie belaufen sich für Müswanger auf über 1’000.– pro Teilnehmer. Für Dich ist der Firmweg kostenlos. Er wird durch die Kirchensteuern der Kirchgemeindemitglieder finanziert.

Wie erreiche ich die Leitung des Firmweges 17+?
Regula Blum: r.blum(ät)pfarreihitzkirch.ch
Angela Elmiger: a.elmiger(ät)pfarreihitzkirch.ch

Wir freuen uns auf den gemeinsamen Weg!