Beschreibung

Kurze Beschreibung der Kirche Müswangen

Kirchenfuehrer Entwurf dreispaltig v9

Altar Beschreibung Fotos Kirche Müswangen

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Fotos Fotos von Altarweihe und andere

Altar Mueswangen 160116 (2)wp

Ausführliche Beschreibung der Kirche Müswangen

in der Quellen- und Bildersammlung zu Kirche und Pfarrei Müswangen auf den Seiten 13 – bis 103 000festschriftkirchepfarrei090609

ein anderer Führer durch die Kirche Müswangen

Dachreiter, Mauern, Kirchentüre, Taufstein, Statuen, Ewiges Licht, Tabernakel, Bibel, Altar, Orgel, Kirchenbänke: was bedeuten eigentlich die vielen Gegenstände in unserer Kirche. Warum sind sie da? Wozu dienen sie? Mit diesen Ausführungen möchte ich Sie etwas an die Geheimnisse, in das Unsichtbare der Kirche Müswangen einführen. Kirchenfuehrer spirituell

Bericht des Restaurators der Altäre und Bilder

Lesen Sie den sehr interessanten und detaillierten Bericht des Restaurators Beat Waldispühl, Neudorf. Darin sind alle Figuren und Arbeiten beschrieben mit sehr vielen Bildern über den Zustand vor- und nachher. waldispuehl-bericht-mueswangen_reduziert.pdf [19’622 KB]

Koordinaten der Kirche Müswangen

: 664391 / 232281

Hochaltar

Hochaltar Hauptaltar

oben / Mitte / rechts
St. Josef mit Lilie / Gott Vater, Sohn und Geist krönen Maria / Johannes der Täufer oder Rochus?
links / Mitte / rechts
Theodul mit glockenschleppendem Teufel / Maria im Strahlenkranz / St. Wendelin
(Alle Angaben gemäss Kunstdenkmäler der Schweiz: Kanton Luzern VI)

Seitenaltar links
Linker Seitenaltar
Kleines Bild oben: Hl. Agatha
Grosses Bild: Hl. Barbara 1849

Seitenaltar rechs
Kleines Bild oben: Hl. Aloisius
Grosses Bild: Hl. Theodul 1849
(Beide Seitenaltäre stammen wahrscheinlich von 1762-64)

Weiterer Kirchenschmuck
Rückseite der linken Chorwand: Gnadenstuhl Christi
Kirchendecke: Maria Himmelfahrt (1911)
Nothelferbild rechte Wand (1764) Geschenk des Jesuitenklosters Luzern
Kreuzweg (1762) Gemalt von einem Angestellten des Klosters Muri: Geschenk des Bäckermeisters Meyer von Hitzkirch
Maria zum guten Rath (1777) oben im Chorbogen angebracht
Taufstein (1810)
Elektrisches Licht (1915)
Orgel (1992) gekauft vom Kloster St. Pelagiberg
Opferkerzenständer (2014)
Zelebrationsaltar, Ambo, Osterkerzenständer, Blumentrog, Teppich (1995) erstellt von Schreinerei Klaus Hämikon. Geschenk von Frau Agatha Gisler, Hitzkirch.

Weiteres
Eine alte Rätsche (ca. 70 x 30 x 50cm) anstelle der Glocken zum „Läuten“ vom Hohen Donnerstagabend bis Osternacht

Maria zum guten Rath

Maria zum guten Rat (1)

In Müswangen haben wir ein wunderbares kleines Bild im Chorbogen „Maria zum guten Rath“. Es ist etwa so gross wie eine Ikone. Das Einzigartige am Müswanger Bild ist sein Rahmen mit der Feuer- Wolkensäule und der Krone. Aber auch der Regenbogen und Maria mit dem Kind können uns viel mitgeben …..

Besonders die Wolken- und die Feuersäule haben es mir angetan. Tragen wir denn nicht alle auch eine „Säule“ in uns? Ich meine die Wirbelsäule. Sie ist die Aufrichtekraft in uns. Die Aufrichtekraft zwischen Himmel und Erde. Mit meiner Wirbelsäule stelle ich mich in diese Welt hinein. Ich empfange Kraft von oben.
Ist es nicht wunderbar, dass wir eine solche „Säule“ in uns haben, eine solche „Säule“ sind. Sie gibt uns die Möglichkeit, einfach da zu sein, damit Gott in uns Gestalt annehmen kann, aufrecht um Gott oben zu finden, zusammengerollt um Gott innen zu finden, damit ich ihn schliesslich überall finden kann…
Wie komme ich auf solche Gedanken?

Die Feuer-, Wolkensäule
auf der linken und rechten Seite, welche das Bild umrahmen hat den Israeliten am Tag den Weg gezeigt beim Auszug aus Aegypten. In der Nacht wies ihnen die Feuersäule den Weg. Beide bedeuten, dass Gott mit den Menschen ist. (Ex 13,17-22).
Unter der Wolkensäule ist eine Sonne, unter der Feuersäule ein Halbmond. Sie erinnern an Johannes, den Täufer, der sagte: „Er (Christus) muss wachsen, ich muss kleiner werden.“ (Joh 3,30). Sie könnten bedeuten: Mein Egoismus, meine Rechthaberei, mein „im Mittelpunkt stehen“, mein materialistisches Denken, mein Streben nach Anerkennung und Reichtum muss abnehmen, damit Christus in mir immer mehr aufscheinen kann, damit das göttliche Samenkorn in mir wachsen kann.

Der Regenbogen
Erinnert an den Bund, den Gott mit Noah geschlossen hatte (Gen 9,12-17). Der Regenbogen hat sieben Farben. Könnte er nicht bedeuten, dass Gott an jedem Tag der Woche seinen Bund mit uns erneuert? Dass er durch uns alles Leben schützen will?

Die Mutter und das Kind
Die Mutter berührt ganz zärtlich den Kopf ihres Kindes. Könnte es bedeuten, dass ich das Göttliche IN MIR zärtlich berühren kann wie Maria?

Die Krone (oben auf dem Bild – nicht sichtbar)
Im Judentum ist die Krone auch Zeichen hohepriesterlicher Würde. Könnte es sein, dass Maria auch diese Würde zukommt? Die Krone erinnert mich auch an die Taufe, in der mir zugesagt wurde, dass ich für immer Christus angehöre.

Maria zum guten Rat
Der Titel des Bildes erinnert an die Hochzeit zu Kana, bei der dem Brautpaar der Wein ausging. Maria hat Jesus um Hilfe gebeten, aber er wies sie schroff ab. Dann sagt sie „Was er euch sagt, das tut.“ Das ist der gute Rat von Maria: Höre auf das, was Christus dir sagt! Wenn himmlisches und irdisches zusammenwirken, dann entsteht neuer Wein, neue (Lebens) Freude auch in mir…

Gebet zur Maria vom guten Rat
Heilige Maria,
Ratgeberin in allen Angelegenheiten und Nöten.
Erteile uns guten Rat!