Geschichtliches zur Kirche

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Pfarrkirche Müswangen ist archäologische Fundstelle: archaeolog-fundstelleninventar-pfarrkirche-mueswangen-roemer-1

Broschüre: Kirche und Pfarrei Müswangen“ Geschichte, Quellen und Bildersammlung: Festschrift Kirche Pfarrei 2009
Aus der Privatsammlung G. Meyer Hitzkirch mueswangen-geschichte-ueberblick.pdf [69 KB]
Kollaturablösung: kollaturabloesung-dekret_1958_07_01.pdf [16 KB] kollaturabloesung-vertrag_1958_05_04.pdf [323 KB]
Errichtung Pfarrei: errichtung-pfarrei-ordinariat-580407.pdf [2’224 KB]
Dorfbrände: dorfbraende-ab-1861-mueswangen.pdf [1’457 KB]
Frühmesserei Gründung: fruehmesserei-mueswangen-gruendung-im-jahre-17.pdf [24 KB]
Kaplanei Errichtung: kaplaneipfrund-errichtung-bischoefl-wessenberg.pdf [5’473 KB]
Historisches Lexikon der Schweiz: mueswangen-historisches-lexikon-2012.pdf [116 KB]
Panzerplatz auf dem Lindenberg:
Errichtung Pfarrei: pfarrei-gruendung-urkunde-bischoefl-1956_00000.pdf [2’281 KB]
Gruendung-fruehmesserei-mueswangen-1786
Aus dem Jahrzeitenbuch der Kirche Müswangen: Details aus dem Jahrzeitenbuch geschgeschichtliches-kaplan-buck
Explosion der Kirchenheizung 1955 Explosion des Luftheizofens in der Kirche Mueswangen

Verhältnis Kirchgemeinde Kaplanei Pfrund Pfarrei Müswangen
kirchgemeinde-gemeinde-pfarrei-mueswangen

 

(Zusammengestellt von Gemeindeleiter Paul Hornstein-Schnider im Juli 1994 und laufend ergänzt)

Früheste Zeit
17. bis 18. Jahrhundert: 1601 bis 1799
19. Jahrhundert: 1800 bis 1899
20. Jahrhundert: 1900 bis 1919
20. Jahrhundert: 1920 bis 1939
20. Jahrhundert 1940 bis 1959
20. Jahrhundert 1960 bis 1979
20. Jahrhundert 1980 bis 1999
20. Jahrhundert 1980 bis 1999
21. Jahrhundert: 2000 bis 2010

Früheste Zeit
Im Bereich der Flächsmatt (Nähe Falken) konnten insgesamt fünf verschiedene Fundorte gefasst werden, die in das frühe Mesolithikum (ca. 9250 – 6700 v. Chr.) zurückreichen. Sie lassen auf einen prähistorischen Siedlungsplatz schliessen.
Römischer Gutshof (ca. 180 bis 220 n.Chr.) nahe der Kirche in Müswangen 2005 entdeckt beim Neubau eines Einfamilienhauses. Es wird vermutet, dass dieser Gutshof ein Wasserheiligtum hatte. Daraus ist – nach Auskunft der Archäologen – meist ein Bildstöckli und später eine Kapelle entstanden.
893 hatte die Fraumünsterabtei in Zürich Zinsen aus „Milizwaga“ (Müswangen)
950 Milezwanga für Müswangen
1266 gab Konrad von Heidegg seinen zwei Töchtern zur Aussteuer ins Kloster Oetenbach Eigengüter in Sulz und „Miswangen“
1275 Miswangen: d.h. Feld (wang) des Milo (lieb, barmherzig)

17. bis 18. Jahrhundert: 1601 bis 1799
1608 Erste Erwähnung einer Kapelle: „eine Kapelle stand schon 1608“
1669 Juni 11.:Weihbischof Georg Sigismund von Konstanz weiht eine neue Kapelle mit neuem Altar
1700 Hochaltar
1739 Müswangen hatte mit Hämikon bis zu diesem Jahr die Allmendgüter, das Bürgerrecht und das Dorfrecht gemeinsam (Quelle: Historisches Lexikon der Schweiz, 2008)
1762 Stationen von Herrn Dägen von Cham, in Muri Klosterdienst; Teilweise Neuausstattung der Kirche
1764 Sakristeitüre und Seitenaltäre
1765 evt 1767 Rokoko Kelch mit Rocailledekor und geschlossenem Korb, silber vergoldet, aus Augsburg. Weitere Gegenstände: Empirekelch mit glattem, birnförmigen Nodus, silber vergoldet, ohne Jahr und Zeichen. Reliquienmonstranz der hl. Barbara, Rokoko, vergoldet und versilbert, ohne Jahr und Zeichen; Kasel des 18.Jh oder beginnenden 19. Jh. roter Mailänder Damast mit bunten Blumen
1767 14 Nothelfer Bild von Jesuiten Luzern durch Bruder Verwalter geschenkt
1777 am 17. August „Maria zum guten Rat“ in Chorbogen gesetzt; gestiftet von „Zwölfer“ Jakob Kretz
1786 – 1809 erste Verlängerung der Kirche
1786 am 18. Brachmonat: Frühmesserei gestiftet von und unter Kollatur der Gemeinde, Pfrundfonds mit der Pflicht für Gottesdienst und Schulunterricht; H.H. Josef Marcus Infanger aus Engelberg
1789 Fertigstellung des Hauses und der Wohnung des Frühmessers und Einsetzung des neuen Frühmessers H.H. Bernhard Hildebrand
1795 Stiftung eines Tabernakels. Das Allerheiligste in Prozession eingesetzt unter Mörserfeuer
1797 „Scheidung Christi“ jeden Freitag 15.00h geläutet
1798 Bis 1803 Müswangen und die ganze Schweiz wird besetzt durch die französischen Truppen Napoleons. Müswangen kommt zum Kanton Baden der Helvetischen Republik, ein Teil von Napoleons Frankreich

19. Jahrhundert: 1800 bis 1899
1800 ca.: Versehkreuz im Empirestil, Silber, Luzern
1802 bis 1807: H.H. Xaver Hübscher, Frühmesser
1803 Müswangen kommt zum Kanton Luzern
1804 Dreifaltigkeitsbild auf Hochaltar gestiftet von Joh. Baumgartner von Müswangen = Gnadenstuhl?, jetzt am linken Seitenaltar
1806 seit diesem Jahr ständiger Kaplan, der auch Schullehrer ist
1807 bis 1810: Andreas Estermann, Frühmesser
1809 Frühmesserei wurde in Kuratkaplanei „Maria Himmelfahrt“ und St. Theodul und St. Barbara umgewandelt; H.H. Xaverius Kaiser aus Stans bis 1821
1810 erhält einen Taufstein
1814 Kaplanei wird selbständig, unter der Regierung am 20. April 1878 bereinigt
1820 Müswangen als Kirchgemeinde, erstmals erwähnt in einer Korrespondenz zwischen Justizdepartement und Kaplan Küttel im April 1944
1821 H.H. Josef Tanner von Triengen wird von der Regierung gewählt. Eröffnung der Jahrzeitstiftung. Ab 1. Januar wird das Rechnungsprotokoll geführt
1830 Barbara-altar: von Schreinermeister Franz Bachmann von Müswangen
1834 erhält einen eigenen Friedhof, nicht aber den Titel einer Pfarrkirche
1845 bis 1869: H.H. Augustin Tschyri von Schwarzenbach
1849 Bilder von St.Theodul und Barbara in Seitenaltäre eingesetzt
1852 Erster Laienlehrer: Xaver Jung von Müswangen; Eröffnung Poststelle Müswangen
1857 November, Besuch von Bischof Anastasius Hartmann
1860 zw. 1860 und 1870: Visitation von Bischof Eugenius Lachat; 485 Einwohner
1861 Dorfbrand; auch die Kirche ist davon betroffen, s. Auszug aus dem Protokoll der Gebäudeversicherung
1861 Kuratkaplan Augustin Tschirri von Schwarzenbach als Spender der Hitzkircher Marienkapelle erwähnt. (cf. E. Achermann)
1865 Dorfbrand (wegen………Depressionen)
1866 Dorfbrand
1869 H.H. Konrad Wolf von Rothenburg
1870? Zweite Verlängerung der Kirche
1870 429 Einwohner
1871 bis 1894: H.H. Johann Huwiler von Rickenbach; Renovation der Kirche unter seiner Amtstätigkeit: Fr. 3933.63; Defizit Fr. 43.73.
1872 Sakristeihaus neu gebaut aus Backstein und Cementstein
1872 evt. 1874: Orgel ist nicht mehr zu spielen
1877? Kirche erweitert plus Empore (im Estrich zu sehen); ungute Proportionen; sehr einfache Fassade mit Klebdach über der Türe
1879 Erstellung eines Blitzableiters auf dem Kirchenturm
1880 ca. Sakramentsmonstranz, Runder Spätrokokobehälter auf Nodus mit Zopfgirlanden, Fuss ohne Zeichen, Vergoldet, Höhe 67 cm; Müswangen: 407 Einwohner
1882 Orgel nicht mehr spielbar
1893 Sept. Fund von röm. Bodenplatte (2x1m und 0,2m dick) an alter Strasse von Linden nach Müswangen, im Obstgarten von Familie Lustenberger
1894 bis 1900:H.H. Anton Hofstetter von Hasle
1898 Occasions-Harmonium aus Nussbaumholz mit elf Registern gekauft von Musikalienhandlung Gebr. Hug, Luzern zum Preis von Fr. 700.–; Müswangen: 357 Einwohner

20. Jahrhundert: 1900 bis 1919
1900 bis 1919 H.H. Josef Buck von Hochdorf, in Müswangen gestorben. Müswangen: 324 Einwohner
1900 Kaplan Buck lässt verschieden Neuerungen machen: Terrasse vor Eingang, hölzerner Aufbau davor; Zweiter Taufstein (Meier von Muri)
1907 neuer Dachreiter und Glockenstuhl; grosse Glocke, Kirchenuhr (1971 wieder erweitert)
1909 Wendeltreppen statt zwei hölzerne Treppen; Sacramentsneubau
1910 Müswangen: 313 Einwohner
1911 Dekorationsmaler Gilli von Muri führt eine Innenrenovation durch; neuer Plafond, vorher hölzerne Decke
1912 Aussenrenovation, Anbau der Sakristei
1912 langer Streit wegen Verkauf „Langeten“ an Luckelhof mit Regierung und Gemeinde (Fr. 8050.–)
1915 Elektrische Innenbeleuchtung in Kirche und Käserei
1916 Elektrisches Ewiglicht
1919 bis 1920: Chorherr Josef Haas von Beromünster
1919 an Ostern: Josef Haas, Chorherr von Beromünster wird für 1,5 Jahre als Pfarrverweser eingesetzt

20. Jahrhundert: 1920 bis 1939
1920 Juli bis 1925: Adelbert Haecky von Engelberg, Kaplan in Abtwil durch Regierungsrat nach Müswangen berufen. Er renoviert die Altäre; Müswangen: 325 Einwohner
1922 Kirchenmaler Stöckli renovierte den Hochaltar
1924 1. Volksmission durch Pater Karl Amstand, Cap. Sursee
1925 Sept.: Kaplan Haecky kommt nach Morgarten. Dez.: Johann Krummenacher von Escholzmatt tritt an. (Vikar Horw)
1926 Pfrundpflegschaft wird von Gemeinderat auf Kirchenverwaltung übertragen durch Amtsgehilfen Gust. Hartmann
1926 Bau der jetzigen Kantonsstrasse als Naturstrasse
1927 Renovation der Kirche: aussen Sichtmauern freigelegt; statt Statue in Nische im Giebel wurde die Fassade neubarock / neobarock gestaltet durch R. Nüscheler, Boswil (Entwurf) und Bildhauer Enrico Galizia, 1891-1984, Muri AG (18’500.–). Einzige neubarocke / neobarocke Kunststein – Fassade einer Kirche in der Schweiz nördlich der Alpen.
Neue Fenster durch Nüscheler, Maurer Biotti Hitzkirch. Beichtstühle
1928 Josefstag neu eingeführt; Elektrisches Licht in Schul- und Pfrundhaus
1928 Visitation durch Bischof Josef Ambühl und Generalvikar Buholzer.
1928 Bau des jetztigen (Pfarr) Hauses an der Dorfstrasse 1
1929 22. November: Gründung des Cäcilienvereines; Direktor und Organist: Lehrer Christian Lustenberger
1930 von Juni bis Oktober Aushilfe durch Kaplan F.X.. Stadelmann von Hitzkirch
1930 Telefon in Kaplanei; Müswangen: 290 Einwohner
1930 Mai: Kaplan Krummenacher wird Pfarrer von Birsfelden. Okt. 19: kommt Kaplan Franz Vetter (Vikar in Buchrain)
1930 Telefonanschluss in Kaplanenwohnung und vermutlich auch Poststelle
1931 Erstes öffentliches Auftreten des Kirchenchores: Familienabend
1931 bis 1933: Verschiedene Renovationen an Seitenaltären und Kanzel und Wänden. Kauf von Occasionsorgel durch Orgelbaufabrik Willisau (alles freie Spenden)
1932 Seit diesem Jahr Frühmesse mit viel Kommunionen
1933 Erster Ausflug des Kirchenchors mit Car nach Zürich
1933 Renovation des schönen grossen Friedhofkreuzes und Innenrenovation der Kirche unter seiner Amtszeit
1933 Volksmission durch zwei Redemptoristenpatres;
1933 Gründung der Musikgesellschaft Müswangen
1933 Innenrenovation des Schiffes
1937 Konzert des Kirchenchores und der Musikgesellschaft Müswangen
1938 Visitation und Firmung durch Bischof Franziskus von Streng
1938 Juli: Erste Primiz in Müswangen: Philipp Affentranger
1939 Aushilfe durch H.H. Pater Groos von Werthenstein
1939 bis 1945: Zweiter Weltkrieg
1939 Jan.: Kaplan Vetter wird Pfarrer in Buchrain; 5. Mai: Maria Ignaz Küttel (96 von Weggis) wird Kaplan; Er war ein echter Seelsorger von altem Schrot und Korn. Er verstand auch die Wertschriften gut. Juli: Besuch von Bischof Hilarius Felder von „Tröleten“ und Hitzkirch. Viele Anschaffungen: Wetterkreuz (130.–), Paramenten, Tabernakel (1600.–)

20. Jahrhundert 1940 bis 1959
1940 Predigt nicht mehr auf der Kanzel
1940 Erstes Personenauto in Müswangen
1941 Volkszählung: 279 Einwohner
1943 Kirchentreppe aussen
1943 Visitation und Firmung durch Bischof von Streng
1944 Internierungslager auf Torfmoos; Italiener werden umworben von jungen Töchtern; Besondere Gottesdienste mit wenig Beteiligung (ca.18!). 70-80 Männer. später Deutsche (30), Mai: Absturz eines kanadischen Bombers zwischen Hämikon und Müswangen
1945 Feb.: Absturz eines US-Bombers auf Rötelmatt; Anfang Advent: Volksmission durch einen Pater Elmar, Kapuziner
1946 Palmsonntag: Neuer Organist Lehrer Hans Koch-Bleichmann
1947 Vordach Kircheneingang
1947 Gedanken zur Pfarreigründung
1950 Priesterweihe von P. Anselm Bütler in Mariastein von Müswangen. Müswangen: 259 Einwohner
1952 Seppi Müller beginnt seinen Sakristanendienst zusammen mit seiner Mutter
1954 Aushilfe durch H.H. Kaplan Renggli von Hitzkirch
1954 Anfang: Kaplan Küttel geht nach Gormund; am 28.2.81 gestorben. Juni 13: Leo Rast kommt von Römerswil nach Müswangen im Alter von 70 Jahren
1954 Seppi Müller sagt dem Kirchenrat zu
1955 Erstmals Rechnungsprüfungskomission
1955 Bereinigung des Pfrundeigentums; Kaplanwohnung = Pfrund; Schulhaus = Gemeindeeigentum
1956 Volksmission 14.-22. Jan. durch P. Alfons Rausch, CSSR
1958 Kuratkaplanei vom Staat abgelöst für Fr. 20’000.–.
1958 Mai 2. um 16.00h: Kaplanei wird zur Pfarrei; Bischof Franziskus von Streng setzt Leo Rast als erster Pfarrer ein, und firmt zugleich.
13. Dez.: Neuer Siegrist Josef Müller gewählt. Bis dahin zusammen mit seiner Mutter

20. Jahrhundert 1960 bis 1979
Josef Müller ist Sakristan mit seiner Frau Ida Müller-Stutz
1960 Müswangen: 238 Einwohner
1962 Okt: Pfarrer Rast als Frühmesser nach Bünzen.
1962 Dez.5.: Kauf des Pfarrhauses (67000.–) Renovation.
1962 Dez. 9.: Alois Koller, geb. Grossdietwil, Pfr. von Eggenwil AG wird Pfarrer
1963 Pfarrhaus: Garage gebaut, Garten neu, Ministrantengewänder von Melchtal Firmung
1964 bis 1968 Bemühungen um Zusammenschluss mit Hämikon
1965 Priestermangel
1966 Volksmission: 27.11. – 4. Dez. Pater. Angelicus Gemperli, OFmCap von Sarnen; Sommer: Sammlung und Tombola für Orgel, elektronisch
1967 Neuer Anstrich Pfarrhaus
1967 Ostern: Orgelweihe (25500.–); Marke Ahlhorn; 2 Spieltische, 31 Register, Pedal und Schweller;
1968 Erster Kirchenratsausflug
1968 Mai 15: Firmung von 25 Kindern durch Bischof Anton Hänggi.
1968 Neuer Celebrationsaltar angeschafft
1970 Baujahr; zwei neue Glocken von Rüetschi Aarau (wie alte Glocken; (a‘ =Christusglocke 700kg; c‘ = Marienglocke 620kg aus dem 18.Jh., Durchmesser 52 cm; “ Ave Maria gratia plena dominus tecum – Jungfrau Rosa Wamister Stifterin des Glögglins“; e‘ = St. Theodulglocke ?kg aus dem 18.Jh.); f‘ = St. Barbaraglocke 130kg von 1970. Stimmung nach dem lat. Hymnus „Salve Regina“. Elektrisches Läuten und elektrischer Aufzug für Uhr, Turmrenovation
1970 Juni 14: Glockenweihe durch Propst Steiner von Beromünster; kleinste Glocke an Gasthaus Hämikerberg?, Zwei neue bei Rüetschi, Aarau gestiftet von Paten: Frau Bleichmann-Etterli, Müswangen und Herrn Josef Sattler-Suter, Hitzkirch (Fr. 15000.–) Grosse 620 kg).
1970 Elektrisches Geläute und Elektrischer Aufzug der Turmuhr; Abtragung des Dachreiters und Neubau eines selbständigen Turmes wird abgelehnt durch die Denkmalpflege und Kirchgemeindeversammlung.
1970 Gründung eines eigenen Pfarreirates wird abgelehnt.
1970 Feiertage: als Festtag abgeschafft: St.Barbara, St. Josef (1973) und 1. Advent als Anbetungstag
1970 Sonntagsmesse am Vorabend (Sa.) wird eingeführt, dafür entfällt Frühmesse am Sonntag. Müswangen: 255 Einwohner
1971 Kirchturm vergrössert. Gestaltung von 1907 zerstört.
1971 Pfarrer Koller nach Doppleschwand
1971 Juli 11: Pfarrer Johann Kandid Felber von Buchrain tritt an
1972 Pfr. Felber drängt auf Renovation der Kirche. Pfrundrechnung und Frühmessfonds in allgemeine Kirchenrechnung zusammengelegt zwecks Vereinheitlichung
1973 5 Mitglieder, 14.3.; Programm erstellt. Entfeuchtung der Mauern, Neubestuhlung, Bodenheizung im Kirchenschiff elektrisch, Doppelverglasung der Fenster, Verschliessung der südlichen Seitentüre, Erneuerung der Empore, Erneuerung der Altäre, Stiege opfern zugunsten eines Beichtzimmers. Architekt Pilgrim Muri und Eichenberger Hochdorf, Dr. Max Hofer Solothurn.
1975 Finanzierung: Voranschlag 280’000.– grundsätzlich beschlossen; Zusätzlich Renovation Westfassade; Mitte Aug 75 bis Ostern; 25.4. 76: Gottesdienste in Hämikon
1976 Apr.27 (W. Sonntag): Pfr. Felber nach Richental
1976 Pfr. Estermann, Schongau, wird als Pfarradministrator eingesetzt.
1976 Sept.10: Pfr. R. Lang, Einsetzung als Resignat durch Dekan A. Schmid , Hitzkirch und Pfr. Estermann
1976 Pfarrhaus wurde gänzlich innen renoviert.
1976 Okt.17: offizielle kleine Kirchweihe durch Domherr Bühlmann und Pfr. Lang und Estermann, zugleich Firmung
1979 50 Jahre Kirchenchor

20. Jahrhundert 1980 bis 1999
1981 August: Pfr. Estermann nach Kaplanei Gormund bis Frühjahr 95 Okt.11.: Otto Brun (1924) von Merenschwand wird Pfarrer in Schongau
1982 Müswangen: 260 Einwohner
1984 Demission Pfr. Lang im Alter von 78 Jahren
1987 Pfarrer Kalasz teilzeitlich; Mi-Fr in Basel
1988 November: Demission von Pfr. Kalasz
1989 Tod des langjährigen geschätzten Organisten Hans Koch-Bleichmann
1989 Nov.5: Einsetzung eines verheirateten Theologen als Pfarreileiter zusammen mit Pfr. Hofstetter von Hitzkirch
1989 Bildung eines Seelsorgeverbandes Hitzkirch-Müswangen. Einführung von Wortgottesdiensten mit Kommunionfeier
1989 Pfarrhausrenovation
1989 60 Jahre Kirchenchor
1990 Pfarrhaus erhält neue Fenster
1991 Jan. Elektronische Orgel ist nicht mehr reparierbar
1991 Juni Orgelweihe der neuen Pfeifenorgel; Orgelbau Hauser, 5 Register. Occasionspreis 24’400.–; vorher im Kloster Pelagiberg am Bodensee
1992 Anschaffung eines Computers durch die Kirchgemeinde für das Pfarrbüro
1992 Bau einer Reihe Urnengräber auf dem Friedhof
1993 1100 Jahrfeier der Gemeinde Müswangen „Milizwaga“ mit Bundesrat Villiger
1993 Einweihung des Dorftreffs in Müswangen mit Bundesrat Villiger
1993 Wegzug von Pfarrer Willi Hofstetter in Hitzkirch nach Wangen an der Aare
Pfarradministrator: Nicholas Omenka, Afrika
1994 Müswangen: 398 Einwohner
1994 Einsetzung von P. Adrian Willi (Pallotiner) als Pfarrer von Hitzkirch und Priester in Müswangen am 2. Januar
1994 Februar: Neue Organistin: Marie Louise Wipf-Staubli aus Muri
1994 Gemeinsames Konzert des Kirchenchores und des Männerchores Hämikon
1994 Juni: engere Zusammenarbeit zwischen KG Hitzkirch und Müswangen mittels Vertrag
1994 Erneuerung Sakristeiboden
1995 Demission von P. Adrian Willi in Hitzkirch und Müswangen; Pfarradministratoren: Josef Hofstetter Chorherr von St. Maurice, Amandus Brigger Ofm
1995 Altarbezirk neu gestaltet durch Firma Klaus in Hämikon: Osterkerzenständer, Ambo, Blumenschale, neuer Teppich Spende von Frau Agatha Gisler, Hitzkirch
1995 Einsetzung von Bruder W. Annen in Hitzkirch
1995 Renovation der neubarocken Westfassade
1996 Entwurmung Estrich, neue Isolation und neuer Boden für Kirchenestrich
1997 Beitritt zum Luzerner Pfarreiblatt: wir bekommen eine Doppelseite in der
Ausgabe Hitzkirch-Müswangen
1997 Vereinbarung im Seelsorgeverband geändert: Pensum Müswangen: 70% Seelsorge und 30% Sekretariat; Pfarreileiter 30% Pensum in Hitzkirch. Hitzkirch stellt ihre Seelsorger weiterhin in Müswangen zur Verfügung, besonders die priesterlichen Dienste.
1997 Renovation Kirchentüre Westfassade; Renovation der „Auferstehungs“-statuen gross und klein.
1997 Eigener Internetanschluss: mueswangen@lu.kath.ch
1997 Schriftenstand erneuert durch Beat Müller-Heggli
1998 Einsetzung von Benno Graf als Pfarrer in Hitzkirch und Priester in Müswangen am 1. Adventssonntag
1998 Am 1. Januar werden Anita Walthert-Meyer und Othmar Jung-Jäggin in ihr Amt
als Sakristane eingesetzt: A. Walthert für Umgebung, Schmuck und Reinigung. O. Jung für den Liturg. Dienst.
1998 Vertiefung der kirchlichen Zusammenarbeit im Hitzkirchertal. Jährliche Treffen der vier Seelsorgenden und ihren Mitarbeitenden
1999 Grosse Innenrenovation: Wände, Boden, Elektrische Anlage, Bänke abgelaugt und geölt, Kronleuchter anstelle der Wandlampen, Automatische Steuerung der Heizung sowie Fenster, Sakristei sanft renoviert, neues Fenster gegen Osten
1999 Eigene Homepage der Pfarrei auf dem Internet
1999 Am 15. August Neueinsegnung durch Propst Joh. Amrein, Luzern
1999 Am 14. November Feier von 70 Jahre Kirchenchor und 10 Jahre Pfarreileiterpaar Paul und Heidi Hornstein-Schnider
1999 Am 8. Dezember Verabschiedung des Siegristenpaars Jda und Josef Müller- Stutz nach mehr als 45 Jahren

21. Jahrhundert: 2000 bis 2010
2001 Anschaffung eines Hellraumprojektors zusammen mit der Gemeinde. Einbau eines Opferkerzenständers mit Abzug durch die Kirchenwand
2001 Grosses Pfarreientreffen des unteren Seetals auf Schloss Heidegg
2001 Einweihung des Besinnungsweges zum Sulzerkreuz am 8. Dezember Kirchenratswahlen: Neuer Präsident Kuba Beroud, neue Aktuarin Priska Brunner, neues Mitglied: Margrith Schnarwiler. Heiri Affentranger und Paul Hornstein, bisher
2002 Bischofsbesuch: Denis Theurillat, Weihbischof und Firmung
2002 Erneuerung Kirchendach, Westseite; Erneuerung Dachwasserleitung zum Sammelschacht im Pfarrhaus Nordwest; Einführung Mitarbeitergespräch; Einführung der Institution Pfarreiversammlung vor der Kirchgemeindeversammlung
2003 Der POL (Pastoraler Orientierungsrahmen im Kanton Luzern) wird durch Synode und Dekanatsleitung in Kraft gesetzt: engere Zusammenarbeit, bessere Konfliktkultur innerhalb der Kirche, Stärkung der Ehrenamtlichen, Schaffung eines Handbuches für Kirchgemeinden usw.
2004 Anschlagkasten an der Sakristeimauer
2004 Entscheid für Firmalter 17plus
2004 Neue Kommunionkleider angeschafft
2004 Beteiligung der Kirchgemeinde am neuen Mehrzweckraum im Kindergarten
2004 Schaffung eines Logos für die vier Pfarreien der Seelsorgeregion Hitzkirchertal durch Pirmin Lenherr, Hitzkirch
2005 Letzte Firmung der SchülerInnen in der 9. Klasse; Dorfplatz teilweise neu gestaltet durch Einwohnergemeinde und Familie Birrer-Lemmenmeier
2005 Einrichtung eines Gemeinschaftsgrabes auf dem Friedhof und Teilrenovation Friedhof; Schliessung der Gemeindestube
2005 Bau des Mehrzweckraumes am Kindergartengebäude
2006 Oktober: Demission von Pfarrer Graf in Hitzkirch.
2006 Röm. Kath. Landeskirche Luzern beschliesst neues Besoldungsreglement; für Müswangen nicht einführbar, weil zu wenig Finanzen vorhanden
2006 Paul Hornstein erarbeitet mit Steuergruppe neues Firmkonzept für das Hitzkirchertal
2006 Pfarrer Graf verlässt am 1. Advent Hitzkirch und den Seelsorgeverband
2006 Hitzkirch wählt eine neue Pfarreileitung: den Priester, Pater Norbert Schützner aus Beromünster zusammen mit Pfarreileiter, Stefan Schmitz-Güttinger aus Oberkirch
2006 Bischof Koch setzt den Pastoralen Entwicklungsplan (PEP) in Kraft, der die Pfarreien zu Pastoralräumen zusammen führen soll.
2007 Heidi Hornstein arbeitet 10 Jahre im Dienste der Pfarrei Müswangen
2007 Ausgrabungen von Grundmauern eines römischen Gutshofes unweit der Kirche
2008 Die Pfarrei feiert am 17. / 18. Mai mit einem Fest das 400 jährige Bestehen der
Kirche und das 50 Jahr Jubiläum der Pfarreierrichtung
2008 Erste Firmung 17+ am 31. Mai mit Bischofsvikar Ruedi Heim, Luzern
2009 Renovation Kirchturm von April bis 15. August: neue Aussenhaut aus Kupferschindeln, Wasserspeier, Zifferblatt- und Läutmaschinenrevision, Turmkreuz und Wetterfahne renoviert
2009 Öffnen des Lüftungsloches im Chor der Kirche
2009 Maria Himmelfahrt: Pastoralbesuch Weihbischof Martin Gächter und Einsegnung des Kirchturmes
2009 Josef Hurter wird mitarbeitender Priester in Aesch und priesterliche Aushilfe in Müswangen
2010 Eugen Studer-Steinmann wird zum Präsidenten der Kirchgemeinde gewählt
2010 Das Luzerner Pfarreiblatt rühmt die Website der Pfarrei Müswangen
2010 Fest der Pfarreien in Aesch mit Uraufführung der Aescher Festmesse durch alle vier Kirchenchöre des Hitzkirchertales und des Männerchores
2010 Beginn der Planung einer Gesamtrenovation der Kirche
2010 Kleine Jubiläumsfeier für zehn Jahre Besinnungsweg Müswangen – Sulzerkreuz

21. Jahrhundert: 2011 bis …
2011 Gemeindeleiter Paul Hornstein ist auf Antrag der Dekanatsversammlung von Bischof Felix Gmür per 1. Februar zum Dekanatsleiter des Dekanates Hochdorf ernannt worden.
2011 Der Kirchenrat arbeitet mit voller Kraft an der Planung für die Renovation von Kirche und Pfarrhaus
2011 Zehn Kinder feiern am 1. Mai das Fest der Erstkommunion
2011 36 junge Erwachsene aus den Pfarreien Hitzkirch und Müswangen empfangen nach dem Firmkurs von Domherr M. Fischer, das Sakrament der Firmung in der Pfarrkirche Hitzkirch
2011 Kirchenrat verzichtet auf Planung Renovation des Pfarrhauses, intensiviert aber die Planung der Kirchenrenovation und lässt eine zweite Offerte erstellen.
2012 Intensive Gespräche mit der Denkmalpflege: was soll in der Kirche bleiben, was darf geändert werden.
2012 30 junge Erwachsene aus den Pfarreien Hitzkirch und Müswangen empfangen nach dem Firmkurs von Abt Christian des Klosters Engelberg, das Sakrament der Firmung in der Pfarrkirche Hitzkirch
2012 Der Kirchenrat arbeitet weiter an der Planung der Kirchenrenovation und sucht nach Finanzen
2013 Vorbereitung und Planung der Renovation. Botschaft an die Kirchgemeinde und Zustimmung durch die Bürgerinnen und Bürger.
2014 Start der Renovationsarbeiten nach dem Weissen Sonntag. Während dieser Zeit Gottesdienste in der Friedenskapelle Hämikon
2014 Gespräche zur Vorbereitung des Pastoralraumes LU 7 (Pfarreien Aesch, Müswangen, Schongau und Hitzkirch)
2014 am 30. November: Einweihung der Kirche nach der Gesamtrenovation durch Abt Benno Malfèr vom Kloster Muri-Gries
2016 am 16. Januar: Einweihung neuer Altars, Ambo und Osterkerzenständer durch Abt Benno Malfèr, vom Kloster Muri-Gries
2016 am 1. April: Website der Pfarrei überarbeitet mit neuem Auftritt
2016 am 18. Juni: Firmung der Müswanger Jugendlichen in Hitzkirch